
Eines der größten deutschen privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen im maritimen Hinterlandverkehr führt die Transport-Management-Plattform als zukünftiges Transport Management System von Rail-Flow ein. Erstes Ziel: Kapazitätsplanung, Auftragsabwicklung und Abrechnung durchgängig digital, mit Schnittstellen zu Terminals und Partnern.

Frankfurt am Main / Hamburg, 3. November 2026. Die boxXpress.de GmbH und die Rail-Flow GmbH haben einen Vertrag die Implementierung eines neues Transport Management System für die operative Abwicklung Ihrer Hinterlandsverkehre unterzeichnet. boxXpress verbindet mit Ganzzügen die Containerterminals der Nordseehäfen und Rotterdams mit Terminals in Süddeutschland, Österreich und Ungarn. Künftig steuert das Unternehmen Kapazitäten, Transportaufträge und die kommerzielle Abwicklung über die Technologie von Railflow.
Im Mittelpunkt der ersten Projektphase stehen ein intermodales Transport Management System. Digitale Lösungen der Gesellschafter, wie zum Beispiel die Plattform railMybox, sind auf reibungslosen und durchgängigen Informations- und Datenaustausch angewiesen. Über Schnittstellen zu den Seehafenterminals und Partnersystemen sollen Transportaufträge künftig durchgängig und ohne manuelle Nacherfassung laufen. Hinzu kommt eine KI-gestützte Dokumentenverarbeitung, etwa für Gefahrgut- und Zollunterlagen. In einer zweiten Phase folgen das Flottenmanagement und die Anbindung weiterer Unternehmenssysteme.
Das Projekt ist im August 2026 mit einem gemeinsamen Kickoff in Hamburg gestartet. Der Produktivstart der ersten Phase ist für das erste Quartal 2027 geplant.
„boxXpress bewegt jede Woche rund 16.500 Standardcontainer (TEU) mit etwa 170 Zügen zwischen den Seehäfen und dem Hinterland. Damit wir weiter wachsen können, müssen unsere Prozesse mit unserem Netzwerk Schritt halten, von der Kapazitätsplanung bis zur Abrechnung“, sagt Tim Krasowka, Geschäftsführer der boxXpress.de GmbH. „Wir wollten uns nicht von einer Eigenentwicklung abhängig machen und dabei Zeit verlieren, sondern auf eine marktreife Lösung setzen, die die Anforderungen der Branche bereits abbildet, Best Practices mitbringt und die wir Schritt für Schritt einführen können. Das haben wir bei Rail-Flow gefunden.“
„Im Schienengüterverkehr wird noch zu viel per E-Mail, Telefon und Tabelle abgestimmt. Genau das wollen wir ändern“, sagt Dominik Fürste, Co-CEO und Co-Founder von Rail-Flow. „Mit boxXpress fangen wir nicht bei null an: Wir führen eine erprobte Technologie ein und konfigurieren sie so, dass sie zu boxXpress passt. Eine leistungsfähigere boxXpress ist am Ende auch ein Gewinn für die Gesellschafter und deren Kunden.“
„Im Seehafenhinterlandverkehr entscheidet der Datenfluss zwischen Terminal, Operateur und Eisenbahnverkehrsunternehmen darüber, wie schnell ein Container auf die Schiene kommt, ob ein Exportcontainer sein Schiff erreicht und wie lange ein Importcontainer im Terminal steht“, sagt Osman Akdemir, Co-CEO und Co-Founder von Rail-Flow. „Deshalb verbinden wir das Transport Management Systemdirekt mit den Systemen der Terminals und Partner und lesen Begleitdokumente wie Gefahrgut- und Zollunterlagen KI-gestützt aus. So wird aus manueller Erfassung ein durchgängiger digitaler Prozess.“
Bildhinweis (v.l.n.r.): Tim Krasowka, Geschäftsführer, boxXpress.de GmbH; Michael Bott, Head of Sales, Rail-Flow GmbH; Osman Akdemir, Co-CEO und Co-Founder, Rail-Flow GmbH; Oliver Grünwald, Kaufmännische Leitung, boxXpress.de GmbH; Dominik Fürste, Co-CEO und Co-Founder, Rail-Flow GmbH
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