RAIL CAPACITY BROKER

Den Einzelwagenverkehr neu denken mit dem Rail Capacity Broker.

Der Rail Capacity Broker ist live. Er verknüpft die Netze verschiedener Anbieter zu einem virtuellen Gesamtnetz. Kapazitätsanbieter machen freie Last und Länge in Zügen sichtbar, die ohnehin fahren. Anfrager suchen eine Verbindung über alle Anbieter hinweg und stellen eine strukturierte Anfrage. Das Ergebnis ist eine höhere Auslastung, weniger Leerfahrten und neue Schienenoptionen auch für kleine Sendungsgrößen.

Die Plattform ist neutral und kostenlos. Kein Vertrag, keine Gebühr pro Anfrage.

Entstanden im Rahmen eines geförderten Projekts mit Marktexpertise

Projektpartner: Fraunhofer IML, Captrain, Rail-Flow
Finanzierung

Das Projekt Rail Capacity Broker wird durch das Bundesministerium für Verkehr (BMDV) im Rahmen des Bundesprogramms Zukunft Schienengüterverkehr (Z-SGV) gefördert. Das Projekt läuft bis Juni 2027. Die Nutzung der Plattform ist kostenlos.

WARUM DIESER MARKTPLATZ

Überwinden Sie die Barrieren
im Einzelwagenverkehr.

Transporte einzelner Güterwagen und Wagengruppen sind das Rückgrat einer flächendeckenden Schienenlogistik. Sie geben Verladern mit kleineren Güterströmen einen wirtschaftlichen Zugang zur Schiene. Auch für Betreiber bietet dieses Segment echte Chancen, vorausgesetzt, Kapazitäten werden gut geplant und genutzt. Heute sind solche Transporte für Betreiber jedoch oft unwirtschaftlich: Jedes EVU steuert sein eigenes Netzwerk, während das Matching von Angebot und Nachfrage nach wie vor auf manueller Koordination per Telefon, E-Mail und Excel-Tabelle beruht. Die begrenzte Transparenz über verfügbare Zugkapazitäten führt zu Unterauslastung, Umwegen und Leerfahrten und damit zu vermeidbaren Kosten.

Der Rail Capacity Broker begegnet diesen Herausforderungen mit einer koordinierten Wagenladungsplanung über Unternehmensgrenzen hinweg. Betreiber veröffentlichen verfügbare Kapazitäten, inklusive Relationen, Fahrplänen, freier Länge und Tragfähigkeit sowie geltender Restriktionen. Verlader geben ihren Transportbedarf strukturiert ein. Der RCB-Algorithmus matcht Angebot und Nachfrage über mehrere Netzwerke hinweg und schafft so ein virtuelles Wagenladungsnetzwerk, das gemeinsame Verkehrskonzepte und koordinierte Angebote unterstützt. Machbarkeitsprüfungen berücksichtigen Vor- und Nachlauf sowie Übergabepunkte zwischen Partnern. Das reduziert Abstimmungsaufwand und beschleunigt Entscheidungen. Der persönliche Austausch bleibt erhalten: Kontaktdaten und Chat hängen an jeder Anfrage. Das Ergebnis: höhere Zugauslastung und neue Schienenlösungen für kleinere Güterströme.

Eine Sicht über alle Transport-optionen auf der Schiene

Erhalten Sie schnellen und strukturierten Zugriff auf verfügbare Wagenladungskapazitäten über mehrere Schienennetze hinweg.

Schnellere und zuverlässigere Planungs-entscheidungen

Reduzieren Sie den manuellen Koordinationsaufwand und beschleunigen Sie Entscheidungen durch die automatisierte Zusammenführung von Angebot und Nachfrage.

Bessere Zusammenarbeit bei der Verkehrskonzept-erstellung

Ermöglichen Sie eine strukturierte, betreiberübergreifende Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Verkehrskonzepten und Angeboten.

Höhere Zugauslastung und verbesserte Wirtschaftlichkeit

Steigern Sie die Auslastung durch die Nutzung freier Längen- und Gewichtskapazitäten.

SO FUNKTIONIERT ES

Wie funktioniert der Rail Capacity Broker?

Von der veröffentlichten Kapazität bis zur Preisindikation in fünf Schritten. Sie können die Plattform an jedem Punkt verlassen und auf dem gewohnten Weg weiterarbeiten.

Zeitplan für den Order-to-Cash-Prozess

Schritt 1

Kapazitäten veröffentlichen

Anbieter hinterlegen Fernrelationen mit Zwischenhalten und die regionale Bedienung von Ladestellen getrennt voneinander. Per Excel-Import steht ein Netz in Stunden auf der Plattform. Änderungen pflegen Sie danach direkt online.

Schritt 2

Anfrage stellen

Verlader geben eine Transportanfrage mit den wesentlichen Anforderungen ein.

Schritt 3

Matching

Der Algorithmus kombiniert die Netze passender Anbieter und zeigt realisierbare Optionen. Fehlt ein Abschnitt, wird die Lücke benannt und die Anfrage für geeignete Anbieter sichtbar.

Schritt 4

Konzept und Preisindikation

Ein federführender Anbieter stimmt das Verkehrskonzept mit den beteiligten Partnern ab und gibt eine Preisindikation für den gesamten Lauf. Kontaktdaten und Chat hängen direkt an der Anfrage.

Schritt 5

Angebot und Transportdurchführung

Wird der Verkehr konkret, geht es weiter: auf der Plattform zum Vertragsabschluss bevor der durchgeführt wird.

HAUPTMERKMALE

Alles, was der Rail Capacity Broker abdeckt.

Über die Kalkulation, die Pipeline und die Multi-Entity-Architektur hinaus deckt die Plattform jeden Workflow ab, den ein Vertriebsteam im Schienengüterverkehr täglich benötigt.

Fernrelationen und regionale Bedienung getrennt abbilden. Freie Last und Länge inklusive.

Bestehende Netzdaten hochladen statt neu eintippen. Relationen, Zwischenhalte und Kapazitäten sind in Stunden auf der Plattform.

Alle veröffentlichten Netze in einer Kartenansicht. Fernrelationen als Linien, regionale Bedienungen als Punkte.

Der Algorithmus findet direkte und kombinierte Verbindungen über mehrere Anbieter.

Anfragen nach RID-Gefahrgut und Abfalltransporten filtern. Im Ergebnis erscheinen nur Anbieter, die diese Transporte fahren.

Ein federführendes EVU koordiniert die Abschnitte mit den Partnern, verfolgt den Status je Abschnitt und gibt eine Preisindikation für den gesamten Lauf.

Kontaktdaten und eine Chatfunktion an jeder Anfrage. Die Plattform bringt zusammen, gesprochen wird weiterhin direkt.

RAIL CAPACITY BROKER ENTDECKEN

Haben Sie Fragen zum Rail Capacity Broker?

Sprechen Sie mit unserem Team.

Saskia Misselhorn

Growth Manager
+49 1709 728 647
s.misselhorn@rail-flow.com

WEITERE PRODUKTE

Entdecken Sie den Rest der Plattform.

Der Rail Capacity Broker ist ein Teil der Plattform. Diese Produkte lassen sich nahtlos integrieren, um Ihre operative Reichweite zu erweitern.