Q&A mit Can Özer, Head Developer.
Hinter jedem Release und jedem neuen Feature der Order-Management-Intermodal-Plattform von Rail-Flow steht ein Team, das Geschwindigkeit, Stabilität und Skalierbarkeit in Einklang bringt. Wir habenuns mit Can Özer, Head Developer im OMI-Team, zusammengesetzt, um mehr über seinen Arbeitsalltag, die Herausforderungen, denen er begegnet, und darüber zu erfahren, wie KI die Arbeitsweise des Teams verändert.
Wie sieht ein typischer Tag in deiner Rolle als Head Developer aus?
Mein Tag beginnt in der Regel mit einem Stand-up-Meeting, in dem das Team Prioritäten abstimmt, anstehende Aufgaben bespricht und unmittelbare Blocker identifiziert. Bei fachlichen Fragen arbeiten wireng mit dem Product Owner zusammen, um Anforderungen zu klären, und planen bei Bedarf Folgegespräche ein. Für technische Herausforderungen bin ich der zentrale Ansprechpartner und unterstützedas Team dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen und Fortschritte zu sichern.
Im Laufe des Tages bleibe ich aktiv in die Entwicklung eingebunden und nehme mir gleichzeitig Zeit, um Teammitglieder zu coachen und zu unterstützen. Gegen Mittag nehme ich an Abstimmungsmeetingsder Head Developer mit anderen Teams teil, um über teamübergreifende Abhängigkeiten, anstehende Änderungen und mögliche Auswirkungen informiert zu bleiben und so frühzeitig reagieren zu können.
Darüber hinaus nehme ich regelmäßig an System-Health-Check-Meetings teil, in denen unsere Produktivumgebung überwacht wird. Diese Sitzungen helfen uns, Risiken zu erkennen, Probleme frühanzugehen und die Stabilität und Zuverlässigkeit des Produkts kontinuierlich zu verbessern.
Insgesamt verbindet meine Rolle praktische Entwicklungsarbeit, Team-Support und teamübergreifende Koordination, damit wir eine stabile und hochwertige Order-Management-Intermodal-Lösungbereitstellen können.
Was ist die größte Herausforderung, der du begegnest, und wie geht das Team damit um?
Statt einer einzelnen, klar umrissenen Herausforderung liegt die Komplexität im Umfang und Tempo der Veränderungen, die wir steuern. Wir entwickeln die Plattform kontinuierlich weiter, um eine breitePalette von Kunden zu unterstützen – jeder mit eigenen Anforderungen, Workflows und Sonderfällen. Diese parallel laufenden Entwicklungen auszubalancieren und gleichzeitig die Stabilität und Konsistenzdes Systems zu gewährleisten, ist einer der anspruchsvollsten Aspekte unserer Arbeit.
Um dem zu begegnen, konzentrieren wir uns darauf, flexible und skalierbare Lösungen zu entwickeln, die Variationen aufnehmen können, ohne unnötige Komplexität einzuführen. Eine starkeZusammenarbeit im Team in Kombination mit klarer Kommunikation mit den Stakeholdern ermöglicht es uns, abgestimmt zu bleiben und fundierte Entscheidungen zu treffen.
Zusätzlich nutzen wir verstärkt KI-gestützte Entwicklung, um die Produktivität zu steigern, die Codequalität zu verbessern und die Auslieferung zu beschleunigen. Das macht uns anpassungsfähig und reaktionsschnell, sodass wir Kundenanforderungen erfüllen und gleichzeitig die Robustheit der Plattform weiter stärken können.
Wie balancierst du Produktentscheidungen mit der technischen Umsetzung aus?
Produktentscheidungen mit der technischen Umsetzung in Einklang zu bringen, ist ein zentraler Teil meiner Rolle – und die jüngsten Fortschritte bei KI-gestützten Tools haben das deutlich effektivergemacht. Da wir weniger Zeit für sich wiederholende Entwicklungsaufgaben aufwenden, können wir mehr Energie darauf verwenden, Anforderungen zu verstehen, Funktionalität zu verfeinern und vorBeginn der Implementierung Klarheit zu schaffen.
Bei neuen Change Requests und Features arbeite ich eng mit dem Product Owner zusammen, der die initiale Aufgabenbeschreibung mit KI-gestützten Tools vorbereitet. Sobald ich ein klares Verständnisder Anforderungen habe, nutze ich Spec-kit, um die Entwicklungsstory zu strukturieren und zu verfeinern. Anschließend prüfe und passe ich sie an, um sicherzustellen, dass sie technisch fundiert, klardefiniert und für das Team umsetzbar ist.
Wenn ein Entwickler die Arbeit übernimmt, fördere ich offene Kommunikation und proaktive Zusammenarbeit. Bei Unklarheiten oder Bedenken klären wir diese frühzeitig im Gespräch, um sowohl beim„Was“ als auch beim „Wie“ abgestimmt zu sein. Dieser iterative Feedback-Loop hilft uns zu validieren, dass wir die richtigen Lösungen auf die richtige Weise bauen – bei gleichzeitig hohem Qualitäts- und Konsistenzanspruch.
Bonus: Was hat dich am Leben in den Niederlanden überrascht?
Eines der ersten Dinge, die mir nach meinem Umzug in die Niederlande aufgefallen sind, war, wie effizient und selbstverständlich Radfahren zum Alltag gehört. Mir wurde klar, dass man viele Ziele tatsächlich schneller mit dem Fahrrad als mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht. Das ist ein einzigartiger Aspekt der Infrastruktur und Kultur des Landes – und eine erfrischende Art, sich im Alltag fortzubewegen.