Rail-Flow Plattform zum Ressourcenaustausch im Schienen-güterverkehr.

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Das Wachstum des Schienengüterverkehrs bedarf einer hohen Auslastung der Lokressourcen.

Innerhalb der Logistik sticht der Markt für Schienenlogistik durch besonders großes Wachstums- und Innovationspotential besonders hervor. Aufgrund dieser hohen Wachstumsraten und -perspektiven hat jedoch die Wettbewerbsintensität im Schienengüterverkehr in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Ferner steht der Schienengüterverkehr im intensiven Wettbewerb mit dem Straßentransport. Zusätzlich wächst der kommerzielle Druck auf die Marktteilnehmer im Schienengüterverkehr durch stetige Margenerosion und Ineffizienzen in der Produktion.

So ist im Durchschnitt eine Streckenlok nur zu 70% ausgelastet, während die inkludierten monatlichen Kosten für eine Lok bei 40.000€ liegen. Eine Möglichkeit, um ineffizient genutzte Lok-Ressourcen besser einzusetzen, stellt die Nutzung einer Vermarktungsplattform für freie Kapazitäten dar. Auf diesem Wege kann die Auslastung der Lokomotiven deutlich gesteigert, die Markttransparenz erhöht, der organisatorische Aufwand für Akteure des Schienengüterverkehrs gesenkt und übergreifende Prozessstandards implementiert werden.

Rail-Flow testet erfolgreich die Machbarkeit einer Resource Sharing Plattform.

Um dieses Potential weiter zu erhärten, die Anforderungen der Marktteilnehmer an eine solche Plattform dediziert zu ermitteln sowie die Chancen und Risiken abzuwägen, führte Rail-Flow vom 01.05.2021 bis 31.10.2021 eine Machbarkeitsstudie unter dem Titel “Rail-Flow Plattform zum Ressourcenaustausch im Schienengüterverkehr” durch. Die Studie wurde im Rahmen des Programms „Distr@l: Digitalisierung stärken – Transfer leben“ des hessischen Ministeriums für Digitale Strategie und Entwicklung und der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen gefördert, das kleine und mittlere Unternehmen bei Vorhaben im Bereich digitaler Innovationen sowie Forschung und Entwicklung unterstützt. Die Studie wurde unter dem Titel “Rail-Flow Plattform zum Ressourcenaustausch im Schienengüterverkehr” durchgeführt.

Für die Machbarkeitsstudie wurden mittels einer Marktanalyse das ökonomische Marktpotenzial ermittelt. Darüber hinaus wurden im Rahmen von Experteninterviews und -workshops weitere Aspekte bezüglich der rechtlichen und kulturellen Umsetzbarkeit sowie die Anforderungen der Akteure an die Plattform aufgenommen. Diese Informationen wurden von Rail-Flow dazu genutzt mittels agiler Softwareentwicklung in nur sechs zweiwöchigen Sprints ein Prototyp der Plattform zu entwickeln, der bereits die Grundfunktionen der Plattform beinhaltet, und an dem die technische Machbarkeit überprüft werden konnte.

Die erfolgreich durchgeführte Studie lieferte ein positives Fazit in Hinblick auf die Umsetzbarkeit einer Plattform zum Austausch freier Lokomotiven zwischen Akteuren des Schienengüterverkehrs, die großes Interesse an der Anwendung zeigten. Durch die unterschiedlichen Methoden zur Potenzialüberprüfung konnte sichergestellt werden, dass die verschiedenen Aspekte, die über den Erfolg der Anwendung entscheiden, für eine potenzielle Weiterentwicklung der Plattform umfassend berücksichtigt wurden.

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